Pema, Mare und Belfast

Verständnis ist das A und O

Es war eine spannende Kommunikation mit Pema, auch wie sie sich angemeldet, gezeigt hatte – geerdet, mit glänzender Ausstrahlung, bescheiden, etwas abseits der Gruppe stehend, sie müsse nicht mittendrin stehen, sie möchte ihre Ruhe haben, müsse niemandem etwas beweisen. Die Herde sei unruhig, da sei ein junger Wallach mit wenig Respekt und Grenzen – Pema wünscht sich Struktur und alle Herdenmitglieder auf dem gleichen Level. Die Stute Belfast gebe ihr Halt und unterstütze sie. Der Ponywallach Mare sei offen für alles, sehr klar und wissenshungrig, er würde bald wieder arbeiten – Prema, Mare und ich sind in einer Auszeit um uns von der anstrengenden, therapeutischen Arbeit zu erholen. Genauso erlebe ich die Gruppe und einzelne Mitglieder, Pema sagt auch, dass die Energie, die Leute auf dem Hof seien gut, nur in der Gruppe nicht richtig stimmig.

Eindrücklich am Tag nach der Kommunikation war Perma viel entspannter – Mare dagegen «hibbelig», er war sehr beschäftigt mit der neuen Gruppendynamik. Die Hofbesitzer hatten beschlossen, den Jungwallach der separiert lebt ausser dem
Weidegang, in die Gruppe zu integrieren, frei nach «petit a petit l’oiseau fait son nid». Pema und Belfast führten an diesem Nachmittag gemeinsam, in aller Ruhe, die Gruppe auf die grosse Weide. Ein wunderbares Bild mit sehr starker, liebevoller Energie

Monika